Argumente zur Entscheidungsfindung

Contra Mammografie Pro Mammografie
Mammografie ist eine Momentaufnahme. Heilungschancen heutzutage auch bei späterer Entdeckung gut,
der Krebs kann aber auch übersehen werden oder sich zwischen den 2-Jahres-Screenings entwickeln.
Sicherheitsgefühl durch Nutzung der Vorsorge, Krebs kann im frühen Stadium entdeckt werden
Die Entdeckungszahl der schnell fortgeschreitenden Tumore, die bereits gestreut haben und Tochtergeschwüre in anderen Organen gebildet hat, konnte durch das Screening nicht erhöht werden. Gerade diese Form des Brustkrebses gilt jedoch als lebensgefährlich. gar nichts
Trügerlische Entwarnung oder Erleichterung: Der Krebs kann übersehen werden oder sich zwischen den 2-Jahres-Screenings entwickeln. Manchmal hat ein sehr kleiner Tumor, der selbst mit der Mammografie noch nicht zu entdecken ist, bereits Metastasen gebildet. Erleichterung, wenn ein negativer Befund kommt.
Statistisch betrachtet stirbt nur eine Frau weniger, wenn 200 Frauen 20 Jahre lang alle zwei Jahre zum Screening gehen man könnte diese eine gerettete Frau sein
Untersuchung kann schmerzhaft sein man könnte diese eine gerettete Frau sein
8 von den 200 Frauen bekommen Krebs und werden mit oder ohne Screening gerettet ggf. sanftere Behandlungsmethode bei Frühentdeckung möglich
Überdiagnostik: diese Frau hätte zu Lebzeiten nichs von dem Krebs erfahren;
unnötige Sorge, Krebsangst, Leidenszeit, Behandlungen, Operationen, keine Verlängerung der Lebenszeit
gar nichts
Mögliche Entdeckung des Tumors mit Screening mit 57 --> Tod mit 65
Entdeckung später durch Ertasten o. ä. mit 62 Jahren --> Tod mit 65
Folge: Verlängerung der Leidenszeit als Krebspatientien, aber nicht der Lebenszeit
gar nichts
Zu viele falsch-positive Ergebnisse:
Etwa 50 von 1000 untersuchten Frauen müssen nach einer Mammographie zu einer weiteren Abklärung (hohe psychische Belastung). Die Untersuchung der 200 Frauen in 20 Jahren zieht 50 falsch-positive Befunde und zehn überflüssige Biopsien nach sich.
unnötige Sorge, Leidenszeit, Behandlungen
große Freude und Beruhigung wenn dann doch "nichts" gefunden wird (mageres Pro-Argument)
Überdiagnostik: diese Frau hätte zu Lebzeiten nichs von dem Krebs erfahren;
unnötige Sorge, Leidenszeit, Behandlungen, Operationen, keine Verlängerung der Lebenszeit
gar nichts
Überdiagnostik: aggressive Behandlung des Häufig beim Sreening entdeckten gruppierten Mikrokalks oder von Gewebeanomalien, die nie auffällig geworden wären
unnötige Sorge, Leidenszeit, Behandlungen, Operationen, Strahlentherapien, Einnahme von Anti-Hormonpräparaten, keine Verlängerung der Lebenszeit
könnten sich aber möglicherweise zu Krebs entwickeln
Spätfolgen durch Überbehandlung: z. B. mehr Herzerkrankungen, Verschiebung der Todesurache von Brustkrebs auf etwas anderes gar nichts
Strahlenbelastung. Häufiges Mammografieren kann Krebs verursachen. Experten schätzen, dass bei regelmäßiger Mammografie ab dem 40. Lebensjahr pro 10.000 Frauen mit 1,5 bis 4,5 zusätzlichen Brustkrebserkrankungen zur rechnen ist. soll gering sein
keine Krebs-Vorbelastung in der Familie man kann trotzdem Krebs bekommen
regelmäßige Tastuntersuchung (selbst und beim Gynäkologen) man kann trotzdem Krebs bekommen
Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit und auch kein absolutes Pro oder Contra. Jeder muss es für sich selbst entscheiden.


Links zu Berichten und Studien
Interview auf der Steite der TK
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/mammographie.html
Broschüre der TK
http://www.tagesschau.de/inland/mammographie-100.html
Video Kritik
Abtasten als Video
Video WDR



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