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17.07.2015
Den Pflanzkübel hab ich mir direkt in einer Fassfabrik in Bremen gekauft, als wir dort im Urlaub waren. Wächst die Hortensie nicht wunderschön darin?!

Für heute war's das. "Bis die Tage",
  Koschtes Smilie      Kerstin Sell
17.09.2015
Zwei Monate sind um. Da mein Urlaub nun schon wieder 5 Wochen vorbei ist, werde ich mal kurz ein Lebenszeichen von mir geben. Das Arbeitsleben geht weiter wie eh und je, da gibt es nicht viel Neues. Vorige Woche hatten wir einen "Teamtag" am Geierswalder See. Gemeinsames Frühstück, Floßbauen und abschließendes Grillen war angesagt. Manche hatten sich sogar noch auf "stand up paddling" eingelassen. Bloß gut, dass das Wetter an dem Tag richtig gut war. Kerstin hat sich allerdings nicht in so einen Neoprenanzug gepresst und ist auch nicht mit auf's Floß gegangen. Einer musste ja Fotos machen.

Apropos Fotos. Auf meinem IPhone 5 hab ich ein bisschen Ordnung in den Alben durch Lö-schen und Sortieren geschaffen, denn nächste Woche kommt mein neues IPhone 6s in roségold. Robin sagt, ich wäre ein "Hipster", weil ich gleich wieder ein Neues haben muss, aber ich hab ja schon zwei Versionen ausgelassen. Da das Geld auf der Bank sowieso keine Zinsen bringt, kann ich es auch Apple geben. Trotzdem sind die Preise irre. Ich hab mich auch für einen größeren Speicher entschieden, denn die derzeitigen 16 GB waren fast voll. Ein paar Euronen werde ich ja hoffentlich noch für das alte Handy einnehmen. Und dann braucht man wieder eine neue Hülle usw. Da geht viel Zeit für die Suche im Internet drauf. Für das letzte hab ich ja so eine schöne rote Electronics-Ledergeldbörse von Michael Kors. Da passt das 6er aber nicht rein. Ich hatte mir deshalb schon eine ähnliche braune Geldbörse von MK bestellt, aber die ging heute wieder auf Retour. Irgendwie war die nicht funktional genug und sonderlich handlich war sie auch nicht. Jetzt ist eine von Fossil auf dem Weg zu mir. Wenn die auch nichts ist, muss ich weitersuchen.

Einen neuen Briefkasten hab ich nun auch. Die Post hat sich immer beschwert, dass man in meinen alten Kasten dicke Zeitungen nicht gut reinstecken kann. Dabei nimmt ja Jürgen meistens persönlich die Post an. Jetzt ist die Postfrau zufrieden und hat meinen Kasten schon gelobt. Ganz schön riesiges Teil für mein kleines Haus. Apropos kleines Haus: der weiße Holzgiebel auf der linken Seite sowie die Dachüberstände vorne und hinten sind nun auch gestrichen. Anfang September war der Maler da. Nun sieht es wieder gut aus. Ich wollte ja immer mal das Holz mit Schindeln verkleiden, aber die Kostenvoranschläge, die ich bisher bekommen habe, waren mir immer zu teuer.

Wenn mann auf das Foto klickt,kommt noch ein anderes Giebelbild. Auf dem Foto richtig auf, dass die neueren Randziegel ganz anderes aussehen. Vermutlich werde die schneller trocken. Sonst sieht das nicht so schlimm aus: hier.

Thema Handarbeiten: Voriges Wochenende hab ich im Internet Häkelanleitungen für sogenannte Amigurumi-Tiere gefunden. Die fand ich so niedlich, dass ich gleich losgehäkelt hab. Das soll ein Schaf sein (siehe unten). Robin findet es toll. Jürgen auch. Ich denke, dass es eher wie eine Schildkröte mit Klumpfüßen aussieht, aber für den ersten Versuch muss es reichen.

Thema Krankheiten: Montag war ich zur jährlichen Untersuchung beim Orthopäden. Mit Röntgen von alles Seiten. Alles ist wie immer in Ordnung bzw. nicht in Ordnung. Damit muss ich leben. Wenigstens Massagen hab ich aufgeschrieben bekommen. Außerdem soll ich mir Bauchmuskeln antrainieren, weil ich keinen einzigen Sit-Up konnte. Ich glaube aber, dass das daran liegt, dass ich meine Wirbelsäule wegen der versteiften Skoliose nicht biegen kann. Bauchmuskeln hab ich eigentlich. Und Bauch auch. Das ärgert mich. Ich hab ganz schön zugenommen über den Sommer. Alle Hosen drücken. Gestern hab ich deshalb das Trampolin wieder reanimiert und die Speisenzufuhr dezimiert. Leider geht das Gewicht immer leichter rauf als runter. Außerdem esse ich gerne, aber ein paar Kilo müssen weg. Mindestens 5.

Thema Krankheiten2: Jürgens Vater kann sich nur noch schlecht bewegen. Er ist inzwischen 83, hat Parkinson, Durchblutungsstörungen usw. Er ist jetzt ins Wohnzimmer mit einem Klappbett gezogen, weil er die Treppe nicht mehr steigen kann. Die mussten sich ja damals vor 10 Jahren auch unbedingt ein zweistöckiges Haus bauen. Auf uns haben die ja nicht gehört. Pflegestufe 2 hat er inzwischen, aber das Geld kriegt komplett der Pflegedienst, der zweimal täglich kommt. Eiin Pflegebett haben sie sich selber gekauft, weil die AOK es abgelehnt hat. Hätten sie mal noch ein wenig gewartet, denn Montag muss er schon wieder ins Krankenhaus, weil er wegen den Durchblutungsstörungen Flecken auf den Füßen hat. Nun hat er Angst, dass die amputiert werden. Im Juli wollten sie schon Ballonkatheter und Stents in die Gefäße einführen, aber das hat wegen des schlechten Allgemeinzustands schon damals nicht geklappt... Mal abwarten, was da rauskommt.
Für heute war's das. "Bis die Tage",
  Koschtes Smilie      Kerstin Sell
P. S. Übrigens hab ich mir von Elho ein kleines Kunststoff-Hochbeet gekauft. Da gehört noch ei Deckel dazu. Im Frühjahr will ich darin im Haus Planzen vorziehen. Damit es nicht ungenutzt rumsteht hab ich jetzt erstmal Herbstpflanzen reingetan.
14.10.2015
Gestern abend ist Jürgens Vater gestorben. 84 Jahre war er alt. Gott-sei-Dank war Jürgen am Nachmittag nochmal mit seiner Mutter zu Besuch im Krankenhaus Riesa, sodass er sich ein letztes Mal mit seinem Vater unterhalten konnte.
Der Arzt meinte beim Gespräch mit beiden am gleichen Tag, dass jetzt alles gut ist, das Wasser wäre raus und soweit geht es ihm gut. Vielleicht kann er Freitag entlassen werden...
Jürgen war grad eine Stunde später aus Riesa zurück, als die Mutter anrief und ihm mitteilte, dass der Vater gestorben ist. Gerechnet hatte er ja immer damit, aber speziell gestern nach dem Gespräch nun nicht mehr.

Jedenfalls wird nun noch eine Obduktion gemacht und tausend Begängnisse stehen auf dem Plan. So ein Tod zieht in Deutschland einen ziemlichen Behördenmarathon nach sich. Unzählige Sterbeurkunden werden für alle möglichen Institutionen benötigt. Einiges nimmt einem ja das Bestattungsunternehmen ab, aber halt nicht alles.
Für heute war's das. "Bis die Tage",
  Koschtes Smilie      Kerstin Sell
Traueranzeige in der Sächsischen Zeitung
Traueranzeige im Wochenkurier
Danksagungsanzeige in der Sächsischen Zeitung
23.12.2015
Kurz vor dem Jahresende melde ich mich nochmal kurz. Ich hab immer weniger Lust zum Einschreiben, weil es Arbeit macht und ich nach dem Feierabend keine Lust mehr habe, mich ewig an den Rechner zu setzen. Jürgens Mutter hält uns mit dauernden Telefonanrufen auf Trab, weil die immer wieder neue dumme Gedanken hat und uns nichts glaubt, wenn wir behördentechnisch was erledigen wollen. Hoffentlich werde ich mal nicht so, wenn ich alt bin.
Am zweiten Feiertag fahren wir nach Frauenhain (Mittag und Kaffee), was auch schon ein Drama ist, weil wir ja sonst immer am ersten Feiertag gekommen sind. Aber wir können uns nicht zerteilen; die Kinder haben uns ja schließlich mit ihrer Umplanung auch überrumpelt und wir mussten uns fügen. Heiligabend feiern wir nur ganz klein zu Fünft mit meinen Eltern und Robin, der dann gegen 22 Uhr nach Stolzenhain zu seinen Schwiegereltern und Bianka fährt. Petra will diesmal alleine in Familie feiern, weil ihr neuer Freund und ihre Kinder mit ihren Partnern kommen und es dann unten bei meinen Eltern zu voll werden würde. Am ersten Feiertag kommen Robin und Bianka zu uns zum Mittag und zum Kaffee stoßen meine Eltern dazu. Am zweiten Feiertag hauen die Kinder schon wieder ab und wir fahren nach Frauenhain. Es lebt halt langsam jeder sein Leben für sich. Nächste Woche wollen wir mal einen Tag nach Blankenfelde fahren, um den Renovierungsfortschritt in Robins Haus zu begutachten. Jetzt stelle ich noch eine paar Bilder vom Baum ein (wie jedes Jahr) und wünsche allen Mitlesern ein frohes und geruhsames Weihnachtsfest.

Für heute war's das. "Bis die Tage",
  Koschtes Smilie      Kerstin Sell
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